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25.05.2026

Dunja - die Kämpferin - ein erfreuliches Update


Dunja - endlich dürfen wir aufatmen!

Viele von euch begleiten Dunja nun schon seit Monaten.
Von der schwer verletzten Schäferhündin mit der großen offenen Wunde, der lebensbedrohlichen Infektion und den vielen Untersuchungen bis hin zu ihrer großen Operation.

Heute möchten wir euch endlich ein positives Update geben.

Wir haben es geschafft.
Dunja hat die Staphylokokken besiegt.

Was vor wenigen Wochen noch lebensbedrohlich war, ist nun überstanden. Dieser Schritt war unglaublich wichtig - und er zeigt einmal mehr, was für eine Kämpferin in ihr steckt.

Dann begann die nächste Stufe: die genaue Abklärung ihres verletzten Beins.
Für die OP wurde zunächst eine kardiologische Untersuchung durchgeführt, um sicherzugehen, dass Dunja die Narkose gut übersteht. Anschließend wurde sie in Narkose gelegt und ein umfassendes CT gemacht. Dabei wurden 4096 Einzelbilder erstellt. Sobald der Befund vorlag, wussten wir, wie stark das Bein geschädigt war.

Als nächste Untersuchung stand eine Fistulographie an. Dabei wurde mit einem Kontrastmittel der genaue Verlauf und die Lage der Fistel im Bein sichtbar gemacht.

Dunja hat inzwischen sowohl die Fistulographie als auch ihre Operation gut überstanden. Vor etwa zwei Wochen wurde sie in einer Klinik operiert. Dabei konnten die Ärzte die Fistel entfernen und auch die Knochensplitter aus ihrem Bein beseitigen.

Und das Wichtigste:
Dunja macht sich wirklich prima!

Es gibt keine Schwellungen, die Wunde heilt gut und inzwischen konnten sogar schon die Fäden gezogen werden. Natürlich zeigt sie aktuell noch eine gewisse Schonhaltung, aber nach allem, was ihr Körper leisten musste, ist das völlig verständlich. Wenn wir zurückdenken, wie kritisch ihr Zustand noch vor wenigen Monaten war, können wir kaum in Worte fassen, wie dankbar wir für diese Entwicklung sind.

Mitte Juni steht nun noch eine große Abschlussuntersuchung an. Wenn dort alles gut aussieht, darf Dunja endlich zu uns kommen.

Danke, dass ihr Dunja auf diesem schweren Weg begleitet habt. Ohne eure Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.

Wir halten euch natürlich weiter auf dem Laufenden.

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Paypal: info@tierschutz-marsberg.de


11.04.2026

Dunja - die Kämpferin

Diese Schäferhündin hätte eigentlich längst tot sein müssen.

Doch Dunja hat beschlossen zu kämpfen.


Anfang Januar 2026 erreichen uns die ersten Meldungen über eine streunende Schäferhündin. Immer wieder wurde sie gesehen - doch jedes Mal verschwindet sie wieder. Verängstigt und auf der Flucht ließ sie sich nicht sichern. Wochenlang blieb sie wie vom Erdboden verschluckt.
Ende Januar kommt schließlich eine erneute Meldung. Dieses Mal wird schnell klar: Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Die Hündin ist schwer verletzt.

Als wir sie endlich sichern konnten, stockte uns der Atem. An ihrem Bein klafft eine große, offene Wunde. Vermutlich hatte sie sich auf der Flucht in Stacheldraht verfangen und dabei ihr Bein aufgerissen. Ohne zu zögern brachten wir sie sofort zum Tierarzt.

Wir gaben der tapferen Hündin den Namen Dunja. Sie ist etwa fünf Jahre alt.

Zu diesem Zeitpunkt war ihre Wunde bereits rund drei Wochen alt - und massiv entzündet. Hochgefährliche Staphylokokken hatten sich ausgebreitet und die Entzündung wanderte bereits in Richtung ihres zusätzlich verletzten Kniegelenks. Die Infektion wütete in ihrem Körper und in ihrem Auge wurden sogar noch Würmer (Thelazia callipaeda) entdeckt - ein erschütterndes Zeichen dafür, wie lange Dunja schon ganz allein und ohne Hilfe überleben musste.

Ein Antibiogramm brachte eine neue beunruhigende Erkenntnis: Weltweit gibt es nur drei Antibiotika, die gegen diese aggressive Infektion noch wirken können. Seit Mitte Februar bekommt Dunja eines dieser Medikamente. Lange Zeit wussten wir nicht, ob ihr Körper stark genug ist, darauf zu reagieren.

Doch vor etwa zwei Wochen zeigt sich endlich ein kleiner Hoffnungsschimmer: Das Antibiotikum beginnt zu wirken. Deshalb bekommt Dunja nun zusätzlich ein weiteres Medikament, um die Infektion noch stärker zu bekämpfen.
Der Weg ist noch lange nicht zu Ende. Zuerst muss die Entzündung vollständig unter Kontrolle gebracht werden, bevor ihr stark geschädigtes Knie behandelt werden kann. Eine Operation steht bereits bevor, und wir hoffen von Herzen, dass wir ihr Bein retten können.


Und doch zeigt Dunja jeden Tag, was für eine außergewöhnliche Seele in ihr steckt. Trotz allem, was sie durchgemacht hat, begegnet sie den Menschen mit Freundlichkeit und Vertrauen. Auf ihrer Pflegestelle zeigt sie sich sozial mit Artgenossen, freundlich zu Katzen? und so gutmütig, dass sie sogar geduldig fremde Welpen auf sich herumklettern lässt.

Dunja ist eine Kämpferin. Eine Hündin mit einem großen Herzen.

Was wir uns für sie wünschen?
Dass sie bald nicht mehr nur ums Überleben kämpfen muss. Dass sie endlich ankommen darf. In einem Zuhause, in dem sie geliebt wird. In Sicherheit. Ohne Schmerzen. Mit Menschen an ihrer Seite, die ihr zeigen, dass ihr schwerer Weg nicht umsonst war.

Diese Hündin hat so viel durchgemacht, jetzt braucht sie JEDE Hilfe um die Operation bezahlen zu können.

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